Benediktenkraut
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Cnicus benedictus L.
Benediktenkraut
Familie: Asteraceae/ Korbblütengewächse Unterklasse: Asternähnliche Ordnung: Asternartige Vorkommen: europäisches Mittelmeergebiet
Volkstümliche Namen: Bitterdistel, Kardobenediktenkraut, Benediktinerwurzel, u.a |
Hinweise
Kann bei Überdosierung zu Übelkeit und Erbrechen führen.
Nicht anwenden bei Magen- und Darmgeschwüren
 Foto: Wikipedia
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Beschreibung: Die Kardobenedikte erinnert auf den ersten Blick an eine Distel. die bis zu 60 cm hohe Pflanze hat steife, behaarte Stengel, bedornte Blätter, die bis zu 30 cm lang und 8 cm breit werden und am Rand mit Stacheln besetzt sind, wodurch sie sägezahnartig wirken.
Die Blüten stehen körbchenförmig auf den Stengeln, sind im Durchmesser zwischen 3 und 4 cm groß, mit vielen gelben Röhrenblüten, welche von den stacheligen Hüllblättern scheinbar "beschützt" werden.
Lebensform: einjährig Blütezeit: Juni - September Erntezeit: Juni - Juli Ernte: Blätter und Zweigspitzen mit Blüten Konservierung: trocknen Standort: sonnig, trocken, sandige Böden Pflegeanspruch: anspruchslos - nicht düngen! Vermehrung: Direktsaat |
 Abb. Köhlers Medizinalpflanzen
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In Naturheilkunde / Volksheilkunde
Cnici benedicti herba (alte Bez.: Herba Cardui benedicti) Syn.: Cardui benedicti herba, Herba Cnici benedicti Benediktenkraut
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Triterpene, Flavonoide, Mineralien, u.a.
Vorwiegend bei Leber- und Gallenleiden (aufgrund der Bitterstoffe) empfohlen, soll die Kardobenedikte auch bei Fieber lindernd wirken sowie äußerlich angewandt als lokales Wundheilmittel bei Geschwüren und Frostbeulen hilfreich sein.
Für Kosmetik & Pflege
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In der Küche
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Für Dekorationen
Durch ihr auffallendes Blütenbild stellt die Kardobenedikte sich wunderbar als Mittelpunkt für einen schönen, rustikalen Kräuterstrauß dar - eng gebunden auch getrocknet, jedoch nur bedingt haltbar.
Überlieferungen / Aberglaube
Während diese Pflanze bei Antiken Schriftstellern noch keinerlei Erwähnung findet, wird sie in den mittelalterlichen Kräuterquellen um so mehr hervorgehoben.
Der Botanische Name findet seinen Ursprung im grichischen "knizein" (="quälen") und ist wohl auf die stacheligen Blätter zurückzuführen. Der Beiname Benedictus könnte zum einen vom lateinischen "gesegnet" kommen, aber auch auf die Benediktinermönche zurückgehen, die in ihren Klöstern stets Heilkräuter anbauten und damit auch Armen im Krankheitsfall halfen.
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